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Über uns

Das Hilfswerk Namaskar INDIA wurde im August 2007 von Verena Städler, Ursula Geiger-Eberle und Harald Marxer gegründet. 2011 kam Gerlinde Flepp-Laukas dazu und das vierblättrige Kleeblatt war komplett. 

Wir freuen uns sehr, dass wir seit vielen Jahren auf unsere kompetenten Kontaktpersonen vor Ort zählen können. Unser Hilfswerk ist religiös und politisch unabhängig und neutral. Wir arbeiten mit verschiedenen katholischen Ordensschwestern- und Priestern, aber auch mit einer Hindu-Familie zusammen.

 

Die Spendengelder gehen zu 100 % an Bedürftige in Indien. Bei unserem Hilfswerk entstehen keine administrativen Kosten. Diese werden von uns vier Vorstandsmitgliedern zu gleichen Teilen aufgeteilt.  Die Reise- und Aufenthaltskosten in Indien bezahlt jedes Mitglied selber.

 

Unsere Projekte werden jedes Jahr während drei Monaten besucht. Wegen der Covid-Pandemie sind unsere Kontakte momentan leider auf E-Mail- und WhatsApp-Kontakte beschränkt. Wir können jedoch garantieren, dass unsere Hilfe dort ankommt, wo es nötig ist.

 

Mit unseren Kontaktpersonen vor Ort arbeiten wir an mehreren spannenden Projekten, um das Leben bedürftiger Menschen zu verbessern.

 

Erfahren Sie mehr über unsere Hilfeleistungen, wem wir helfen, was wir tun und wo unsere Projekte sind.

Revisionsstelle: Advisa Treuhand Anstalt, Wuhrstrasse 13, 9490 Vaduz

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Warum wir uns engagieren

 

Wie in vielen Teilen Indiens sind auch die Leute im südlichen Teil Indiens sehr arm. Sie arbeiten hart für ihr tägliches „Brot“, sei es auf den Feldern, auf einer Baustelle, in einer Seidenfabrik, an einem Webstuhl oder sonst als billige Arbeitskräfte. Viele arbeiten fürs tägliche Überleben. Trotz ihres kargen Lebens sind die Menschen sehr herzlich und gastfreundlich.

 

Weil vielen Frauen die finanziellen Mittel fehlen und sie keine Ausbildung machen konnten und können, sind sie kaum in der Lage, etwas an ihrer Situation zu ändern. Sie sind auf Hilfe „von aussen“ angewiesen.

 

Dies machte uns betroffen und wir haben im Jahr 2007 beschlossen, etwas für bedürftige Menschen in Indien zu tun. Dafür gründeten wir das Hilfswerk Namaskar INDIA.

 

Wir arbeiten an mehreren spannenden Projekten, um das Leben dieser Menschen zu verbessern. Erfahren Sie mehr über unsere Hilfeleistungen, wem wir helfen, was wir tun und wie wir uns über Verbesserungen freuen können.

 

Mit verschiedenen Projekten in den Bundesstaaten Karnataka, Maharashtra und Kerala konnten wir seit der Gründung schon einige Not lindern und den Menschen, vor allem den Frauen und Kindern, zu einer verbesserten Lebenssituation verhelfen.  

 

Was wir tun

 

Unser wichtigstes Anliegen ist es, den armen Frauen in ländlichen Gebieten zu einer besseren Lebenssituation zu verhelfen. Mit den „Women Empowerment“ Projekten können wir viele bedürftige Frauen erreichen und durch Kurse, Meetings und Unterricht zu verschiedenen Themen beraten und behilflich sein. Die Schwerpunkte liegen auf der Stärkung des Selbstbewusstseins, Fragen zu Subventionen der Regierung, Finanzen, Mikrokredite, Gesundheit, Ausbildungen, Medizinische Hilfe, Hygiene, Sicherheit, Rechte der Frauen, allgemeine Not lindern, Wissen fördern usw. Der Erfolg dieser Projekte zeigte bald Früchte und viele, zum Teil auch Frauen, die weder lesen noch schreiben können, sind danach in der Lage, ihren Lebensunterhalt jetzt selber finanzieren. Sei es durch die Eröffnung eines kleinen Ladens, eines Schneiderinnen-Ateliers, als Coiffeuse, als Catering-Firma, Schafzucht, Gewürze Herstellung- und Verkauf, Herstellung von Ölen,  flechten von Körben, züchten von Pilzen usw.

 

Sehr wichtig ist es uns auch, Ausbildungen von jungen armen Frauen, die sonst keine Gelegenheit zu einer Lehre oder einem Studium hätten, zu finanzieren. Vor allem das Projekt „Ausbildung zur Krankenschwester im Lourdes Hospital Dharwad“ ist ein sehr sinnvolles und erfreuliches.

 

Mittagessen für Schulkinder, finanzielle Unterstützung eines Obdachlosenheims für geistig behinderte und psychisch kranke Frauen, Schul- und Colleggelder, Ausbildungen, Patenschaften, Soforthilfe für Notfälle und ganz aktuell, seit dem Jahr 2020, die Corona-Nothilfe, sind die anderen aktuellen Projekte.

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Wer das ermöglicht

 

Seit der Gründung unseres Hilfswerks dürfen wir auf Spenden von unseren treuen Freunden und Gönnern zählen. Und regelmässig nehmen wir pro Jahr an drei (Jahr)-Märkten statt, Schaan, Vaduz und am Weihnachtsmarkt Vaduz, wo wir (in Indien selbstgekaufte) Artikel wie Seidenschals, Räucherstäbli, Sandelholzseifen, Tigerbalsam, Fusscremen, Schmuck etc. verkaufen. Der gesamte Verkaufserlös geht immer vollumfänglich an eines unserer Projekte.

 

Jeweils im November senden wir an unsere Gönner*Innen einen Spendenaufruf, aus dem hervorgeht, was wir im kommenden Jahr unterstützen möchten und auch welche Projekte (mit Betragsangaben) wir im laufenden Jahr finanziert haben.

 

Nach unseren Indienaufenthalten, wo wir jeweils für mehrere Wochen alle unsere Projekte besuchen, senden wir einen Reisebericht an unsere Adressaten.

 

Nur dank vielen regelmässigen Spenden unserer treuen Freunde können wir Vieles in Indien bewirken. Ein grosses und herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützen!

 

Die beste Hilfe ist diejenige, welche die Bedingungen dafür schafft,

dass es Hilfe in Zukunft gar nicht mehr braucht.

(Zitat von Blaise Ndala, Autor und Rechtsanwalt, geboren in der demokratischen Republik Kongo, lebt seit 2007 in Kanada.)