Sangas (Frauengruppen)

Schon vier Frauengruppen in Assangi

indien-marz-2010-217Die Sozialarbeiterin Sr. Mary-Pierre war in den letz­ten Monaten sehr tüchtig und konnte bereits vielen Menschen mit ihrem Einsatz Hilfe anbieten. So be­suchte sie alle Häuser und deren Einwohner von Assangi und Kataginahally, um ihr Vorhaben, Frau­engruppen zu bilden, vorzustellen. Solche „Sangas“ waren Neuland für die Dorfbevölkerung und es brauchte sicher viel Überzeugungskraft, sie zum Beitritt zu bewegen.

Bereits gibt es nun vier Gruppen, in jeder Gruppe sind zwanzig Frauen, die meisten können weder lesen noch schreiben. Ein­mal in der Woche kommen sie zusammen, jede Frau bezahlt dann 25 Ru­pien (ca. 60 Rappen). Der Betrag wird ihrem Bankbuch gutgeschrieben. Wenn jemand etwas nötig hat, wird in der Gruppe besprochen, ob alle mit einer Ausgabe einverstanden sind.

 

Namaskar INDIA hat im letzten Dezember Fr. 1’000.- an Sr. Mary-Pierre für das Startkapi­tal indien-marz-2010-226für diese Frauengruppen überge­ben.

 

Mit diesem Geld kann sie auch bei Notfällen hel­fen, z. B. wenn jemand dringend zum Arzt muss und kein Geld dafür hat. Den geliehenen Be­trag bekommt sie jeweils von den Leuten wieder zurück.

Es wird genau Buch geführt. Sr. Mary Pierre möchte, dass bald alle Frauen mindestens ihren Namen schreiben und so auch unterschrei­ben können.

 

 

 

 

 

 

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Sr. Mary-Pierre hat für diese allein­stehende Frau, Mutter von drei Kin­dern, beim Dorfzentrum von As­sangi einen Verkaufsladen einge­richtet und ihr mit einem Startkapital geholfen.