Heftige Unwetter in Karnataka

Heftige Unwetter mit Überschwemmungen in Nord-Karnataka

 

Auch „unsere“ Dörfer im Bagalkot-District waren betroffen

 

Sintflutartige Regenfälle haben Anfang Oktober 2009 grosse Überschwem­mungen und Verwüstungen auch in Assangi und Karadi verursacht. Betrof­fene berichteten uns, dass während mehreren Tagen Sturzbäche vom Him­mel gekommen seien. Die Flüsse sind über die Ufer getreten und haben Dörfer und Felder überschwemmt.

 

Die traurigen Folgen dieser Ka­tastrophe in Kar­nataka sind über 250 Tote, ca. drei Millionen Men­schen waren be­troffen, 2,5 Mio. Menschen ha­ben ihre Häuser und ihr Hab und Gut verlo­ren. Zurzeit sind ca. eine halbe Million Menschen in Flüchtlingslagern (Zelte und Wellblech-Hallen) unterge­bracht. Die ganze Ernte wurde zer­stört, die Saat in den Feldern weg­ge­schwemmt und viele Tiere ertran­ken in den Was­serfluten.

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In „unseren“ Dör­fern sind glückli­cherweise keine Toten zu beklagen, aber allein in Karadi haben etwa 200 Fa­milien ihre Häuser verloren. Un­sere Kontakt­personen vor Ort stan­den in den ersten Tagen nach der Katast­rophe rund um die Uhr zu­sammen mit der Caritas India im Einsatz, um Erste Hilfe zu leisten. Sie ver­teilten jeder Familie 25 Kilos Reis, Linsen, Seifen, Tabletten, um das Wasser keimfrei zu machen, und Hygiene­artikel für die Frauen.

 

 

 

 

 

 

Bei unserem Besuch im Dezember hatte sich die Lage schon deutlich ver­bessert. Nur die eingefallenen Häuser erinnerten an die Katastrophe. Die Fel­der waren neu angesät und die Strassen wieder passierbar.

 

 

Namaskar INDIA hat vorerst Fr. 1’300.-  an Father Rajappa von Assangi übergeben, damit einige Leute ihre Häuser reparieren können. Versicherun­gen kennen diese Menschen in den Dörfern nicht, sie sind in solchen Fällen auf Hilfe „von aussen“ ange­wiesen.