Besuch in Assangi

Besuch von Ursula Geiger-Eberle und Verena Städler in den südindischen Dörfern  Assangi und Karadi (Nord-Karnataka) im Dezember 2009

Herzlicher Empfang in Assang

 

 

 

Die „Delegation“ vom Hilfswerk „Namaskar INDIA“ wurde im Dezem­ber 2009 sehr herzlich von den drei Ordensfrauen, die in einem Provi­sorium nun schon seit einem Jahr die Erste-Hilfe-Station leiten, und Father Rajappa, Priester in Assangi, begrüsst.

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Hinten (v. l.) Father Rajappa, Sr. Maria-Teresa, Verena Städler, Sr. Roseline, Ursula Geiger-Eberle, die Kindergärtnerin und Sr. Mary-Pierre. Vorne Kinder von Assangi.

 

 

 

 

Ausdauer, Geduld und Hartnäckigkeit

Informationen über unser Projekt „ASHA DEEP“ in Assangi

Vor einem Jahr, im Dezember 2008, konnten wir unser Projekt „Asha Deep“ an einer kleinen Feier in Assangi eröffen. Drei Ordensfrauen hatten in einem Provisorium eine Erste-Hilfe-Station eingerichtet. Wir hofften damals, dass mit dem Bau der geplanten Klinik bald begonnen werden kann.

 

Schon bald hatten wir, dank der grosszügigen Unterstützung von vielen Spendern aus Liechtenstein und der Schweiz sowie dem Liechtensteini­schen Entwicklungsdienst, das Geld dafür zusammen. Nun hofften wir natür­lich, dass mit dem Bau sofort begonnen werden könne. Leider war dies nicht der Fall. Was war geschehen? Ich wurde schon richtig ungeduldig, wollte ich doch bei meinem Besuch im April 09 den Grundstein legen. Ich musste nun lernen, dass die drei wichtigsten P’s für Hilfswerks-Mitarbeitende für Indien auch für mich gelten sollten:

- Perseverance (Ausdauer)

- Patience (Geduld)

- Persistence (Hartnäckigkeit)

Es war also vor allem Geduld angesagt. Father Rajappa tat fast Unmögli­ches, um das ausgesuchte Land endlich zu kaufen. Dieses gehört vier Brü­dern, aber einer war einfach immer abwesend, wenn der Vertrag hätte unter­schrieben werden sollen. Die ganze „Geschichte“ über diesen Landkauf würde selber schon einen spannenden Bericht erge­ben…..

Nun haben aber sogar unsere Kontaktpersonen in Indien die Geduld verlo­ren und sich um ein anderes Landstück umgesehen. Und sie waren erfolg­reich. Während unseres Besuches in Assangi im Dezember 2009 konnte nun das Grundstück gekauft werden. Endlich kann mit dem Bau der Klinik begonnen werden, ab März 2010.

 

 

Neben einer kleinen Klinik ist in einer zweiten Phase der Bau eines Schu­lungszentrums geplant. Einen Teil des Geldes dafür haben wir erfreulicher­weise schon zusammen. Wir hoffen, dass nach dem Klinikbau auch mit diesem Gebäude bald begonnen wer­den kann.