Women Empowerment Shimoga

Projekt “Women Empowerment Shimoga”

Seit dem Jahr 2015 unterstützen wir das Frauen-Projekt von Schwester Helen Moras in Shimoga im Süden des Bundesstaates Kar­nataka. Sr. Helen hat 8 Sozialarbeiterinnen an­gestellt. Sie besuchen jeden Monat die 180 Frauengruppen (Sangas)  in 90 verschiedenen Dörfern in der näheren und weiteren Umgebung von Shimoga. Dank den 100 Rupien, welche jede Frau pro Mo­nat bezahlt, können viele von einem Mikrokredit profitieren und ein eigenes Geschäft aufbauen.

 

 

 

 

Hier einige Beispiele:

Vor einem Jahr hat eine Frau einen Kredit aufge­nommen und eine Hüh­nerfarm eröffnet. Sie kauft ganz junge Küken ein, mästet sie und nach 45 Tagen können sie verkauft werden. Sie geht auf den Markt oder die Leute kommen direkt zur ihrem Haus. Das Geschäft läuft so gut, dass sie noch eine zweite Halle bauen möchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein paar Frauen haben sich zusammengetan und stellen auf Bestellung Gewürz-Mischungen und Pickles (in Essig und Gewürzen eingelegte Früchte oder Gemüse) her. Diese werden ver­packt, die Abneh­mer sind Hotels oder auch Private. (Es riecht köstlich hier, und vor allem das Chillipulver ist sehr gut). Ganz rechts  auf dem Bild links Sr. Helen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese junge Frau verdient ihren Le­bensunterhalt, indem sie Kleider und Decken herstellt. Diese verziert sie mit Steinchen und Stickereien. Sie bekommt viele Bestellungen. Ein Sari bestückt mit vielen Steinchen kostet ca. 4000 Rupien, ca. 60 Franken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese drei Frauen haben ein Schneider-Atelier eröffnet. Sie fertigen auf Bestellung Kleider an. In ihrem Angebot haben sie auch Kleiderstoffe, die gekauft werden können und nach den Kundenwünschen genäht werden. Das Geschäft läuft gut und die drei Frauen haben ein gutes Einkommen.

 

Diese Moslem-Frauen stellen Bidi her. Dies sind kleine Zigaretten, gedreht aus Blättern mit einem In­halt von Kräutern. Es ist eine Teamarbeit; eine Frau schneidet die Blätter, eine andere faltet sie zu Ziga­retten, die nächste füllt ein „Kraut“ ein und eine wei­tere bündelt sie zu 20 Stück zusammen. Dass diese Bidi der Gesundheit schaden, stört die Frauen nicht. Wichtig ist, dass sie etwas verdienen können.

 

 

 

 

 

 

Eine Frau (im pinkfarbigen Sari, Bild links), eröffnete ein Restaurant, wo sie auch warme Mahlzeiten anbietet.

 

 

 

Eine weitere ist seit einiger Zeit Inhaberin eines Lebensmittel-Ladens in ihrem Dorf.

 

 

 

 

 

 

Zudem gibt es auch Frauen, die Erde zum Bepflanzen (mit Hilfe von Würmern) herrichten, die sie dann an Gärtnereien oder Private verkaufen. Oder Taschen werden aus Stoffen oder andern Materialien zubereitet und an Märkten verkauft. Roti werden für Hotels vorgebacken und geliefert oder eine Frau führt eine Mühle, wo Gewürze oder Getreide gemahlen wird.

 

 

Dieses ganze Frauenförderungs-Projekt haben wir im  Jahr 2016 mit Fr. 20‘000.- unterstützt. Von diesem Betrag wurden auch die Löhne der 8 Sozialarbeiterinnen