Kinderheim Karadi

Essen für Heimkinder in Karadi

 

Karadi ist ein abgelegenes, etwa 220 km von Belgaum entferntes Dorf mit ca. 9000 Einwohnern. Verschiedene Religionen leben dort (in Frieden) zusammen und die Leute sind sehr arm und kämpfen jeden Tag ums Überleben. Die meisten Einwohner sind Landarbeiter, aber wenn der Regen ausfällt, gibt es auch kein Einkommen. So haben viele arbeitsfähigen Männer und auch Frauen Karadi verlassen, um in grösseren Städten wie Bangalore, Mangalore oder Goa Arbeit zu suchen. Die zurückgelassenen grösseren Kinder kümmern sich um die kleineren oder haben noch Grosseltern…..

…..oder sie finden im Kinderheim „Bala Yesu Boarding“, das von katholischen Priestern geführt wird, Aufnahme. Zurzeit ist Father Martin Vaz der Leiter des Heims. Father  Joseph Lopes, der das Heim von 2007 bis 2011 leitete, kennen wir schon von früher vom Heim Santibastwad bei Belgaum. Bei unseren jährlichen Besuchen (und Kontrollen) können wir immer feststellen, dass dieses Heim liebevoll und kompetent geführt wird. Im Heim leben 45 Knaben.

Nebenan gibt es auch ein Heim für Mädchen, das von zwei Ordens­frauen geführt wird. 47 Mädchen leben dort.

 

Die Knaben und Mädchen nehmen das Essen gemeinsam ein, das für sie jeden Tag zubereitet wird. Leider sah dieses früher recht kärglich aus und war nicht ausreichend. Für Gemüse, Früchte oder sonst irgendeine Abwechslung reichte das Geld nicht.

Seit 2008 unterstützt Namaskar INDIA das Boarding von Karadi, damit die Kinder nicht hungern und mit halbleeren Mägen ihr Schulpensum absolvieren müssen. Die Freude bei den Kindern ist gross und sie freuen sich über eine bessere Qualität ihrer Nahrung. Jeweils an den Sonntagen erhalten sie “Chicken” (Poulet), jeden Tag zum Reis Dal, Gemüse und Früchte und ab und zu ein Ei. Die Kinder lieben das Essen und sind sehr dankbar.