Klinik Asangi

Die Klinik wird von Schwestern des Ordens „Daughters of our Lady of mercy“ geführt, ihr Mutterhaus befindet sich in Mysore im Süden des Bundesstaates Karnataka. Bei der Eröffnung im Jahr 2011 waren 5 Ordensfrauen in Asangi im Einsatz. Vier davon waren ausgebildete Krankenschwestern, eine ist war Sozialarbeiterin.

Der Spitalbetrieb war gut angelaufen, viele Patienten fanden den Weg in die neue Klinik, welche am Dorfrand von Asangi an der Strasse nach Guledgud steht. Zwei Ärzte waren im Spital angestellt, eine Frauenärztin, welche jeweils an den Vormittagen dort war, und ein Allgemeinpraktiker, der am Nachmittag die Patienten behandelte.

 

 

 

 

Das zweistöckige Gebäude hat auch einige Patientenzimmer, total stehen zurzeit 10 Betten zur Verfügung.

 

Dr. Elizabeth Mary Zelkei

Dr. Kamareddy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Klinik fanden seit Frühling 2013 auch Seminare und Camps für werdende Krankenschwestern und Pflegerinnen statt. So konnten z. B. Studentinnen und Studenten der Rajiv Gandhi -  Universität Bagalkot jeweils einen Tag in der Klinik Asangi verbringen, um praktische Arbeiten zu erlernen und auszuüben. Diese Gesundheitscamps sind für die Dorfbevölkerung, welche dieses Angebot sehr rege benützt, gratis und mit keinen Kosten verbunden. Das Angebot reicht vom Blutdruck messen, Augen- und Zahnkontrollen, Prüfung des Cholesterinspiegels bis zu weiteren medizinischen Untersuchen und Beratungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sr. Roseline und Sr. Shiji

Sr. Roseline betreut Patientinnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Patienten müssen für ihre Behandlung und benötigte Medikamente etwas bezahlen. Wenn jemand jedoch nicht dazu in der Lage ist, bieten die Schwestern ihre Hilfe auch kostenlos an. So ist es nicht verwunderlich, dass die Patienten auch von weit entfernten Dörfern kommen, um sich in der Klinik Asangi behandeln zu lassen.

 

Bis zum Jahr 2015 lief die Klinik gut. Danach wurden die Ordensfrauen “ausgetauscht”, sie wurden an andere Wirkungsorte versetzt, was üblich ist. Und wir mussten dann bei diesem Projekt (schmerzlich) feststellen, dass ein guter Erfolg eines Projektes von der verantwortlichen Person am Ort abhängt. Dies ist übrigens überall so. Leider blieben dann die Patienten aus, nur wenige besuchen seit diesem Wechsel die Klinik, und es sind nur ambulante Behandlungen, die angeboten werden. Natürlich waren wir mit dieser Entwicklung nicht glücklich, wir hatten und haben den Eindruck, dass diese Ordensgemeinschaft kein grosses Interesse an der Führung der Klinik hat. Um die Zimmer im Obergeschoss nicht leer zu lassen, nahmen die Schwestern einige Kinder auf und gründeten das Asangi-Kinderheim. Dieses unterstützten wir seit 2015. Auch konnten zwei Frauen in einem weiteren Zimmer eine Hostien-Herstellung eröffnen. So konnten wenigstens die Zimmer gebraucht werden. Leider hat die Provincial-Sister dieser Ordensgemeinschaft nicht auf unsere Briefe, Fragen und Anliegen reagiert, was uns sehr erstaunte, hat doch Namaskar INDIA besonders auch im Anfang, als die Schwestern 2008 nach Asangi kamen, keinen finanziellen Aufwand gescheut, um ihnen dort zu einem guten Start zu verhelfen.

Wir haben das Problem im Februar 2020 nochmals mit den zuständigen Schwestern in Asangi diskutiert, es war aber leider noch keine Lösung in Sicht. Der Priester vor Ort hat sich aber bereit erklärt, mit der Diözese Belgaum Kontakt aufzunehmen, um zu schauen, wie das Gebäude sinnvoll gebraucht werden kann. Dass die Schwestern-Gemeinschaft kein Interesse zeigt, dieses Projekt erfolgreich zu führen, enttäuscht uns sehr. Wir hoffen, dass es bald eine Lösung gibt.

 

Einen speziellen Dank sei auch an die Firma Kremsmüller gerichtet, welche die Einrichtung des Geburtssaales der Klinik finanziert hat. (Medizinische Apparate, Möbel, und alle andern notwendigen Gegenstände).

Kremsmüller Ruggell

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Ganz herzlichen Dank auch dem Liechtensteinischen Entwicklungsdienst LED für die finanzielle Unterstützung!

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