Aktive Sangas (Frauengruppen)

Als ich „unser“ Dorf Asangi im März 2010 besucht habe, gab es schon vier Sangas. Nur acht Monate später, bei meinem Besuch im Novem­ber, hat sich diese Zahl auf neun Gruppen erweitert. Jede Sanga-Gruppe hat 15 bis 20 Mitglieder.

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Bei ihren wöchentlichen Mee­tings lernen die Frauen z. B. den Um­gang mit Geld. Sie wer­den auch unterrichtet in Schrei­ben, damit jede Frau selber un­terschreiben kann. Auch The­men wie Gesund­heit und Hy­giene werden ihnen vermittelt.

 

 

 

 

 

Die Frauen nehmen ihre Zusammenkünfte sehr ernst. Sie werden auch zu Disziplin erzogen: Wenn eine Frau zu spät zum Meeting kommt (später als 10 Minuten), muss sie 2 Rupien an ihre Gruppe bezahlen. Und sie haben schon mehrfach feststellen können, wie wertvoll ihre Sanga-Gruppe ist. Schon viele Frauen konnten davon profitieren und etwas anschaffen, was sonst für sie unmöglich gewesen wäre. Alle Frauen sind begeistert über diese Hilfe, ihre Lebenssituationen haben sich schon sehr verbessert. Sie sind glücklich und dankbar.

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Jede Frauengruppe hat einen eigenen Vorstand, wie z. B. hier auf dem Bild links:

(v. links) die Präsidentin (kann weder lesen noch schreiben, wurde aber von den Frauen für dieses Amt gewählt!), die Kas­sierin und die Sekretärin.

 

 

 Die Einwohnerinnen von Asangi und Kataginahally sind begeistert von der Arbeit und Hilfe der Sozialarbeiterin Sr. Mary Pierre. Innerhalb von zwei Jah­ren hat sich schon vieles in Asangi und den umliegenden Dörfern geändert:

 

Es ist Sr. Mary Pierre ein grosses Anliegen, auch die Frauen aus den untersten Kasten an den Meetings dabeizuhaben.

Dass sich diese Frauen nun schon getrauen, bei einer Veranstaltung vor vielen Menschen zu singen oder zu tanzen, zeigt auf, welch wunderbare Wendung schon eingetreten ist.

(siehe Bilder unten)indien-nov-2010-197

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