LGT Award für Hilfswerk Namaskar INDIA

Eine ehrenvolle Auszeichnung für unser Hilfswerk

Namaskar INDIA durfte in diesem Jahr zusammen mit zwei weiteren Organisationen den LGT Award entgegennehmen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der LGT für diese Wertschätzung unserer Hilfeleistungen in Indien. Das Preisgeld betrug CHF 20’000.- für jedes Hilfswerk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rede von Verena Städler, Präsidentin des Hilfswerks Namaskar INDIA anlässlich der Preisverleihung im Hotel Löwen in Vaduz am 7. Oktober 2020

 

Durchlauchten, Herr Schubert, Herr Buri, Frau Finsterwald, Frau Matanovic, liebe Anwesende

 

Es war für unser Hilfswerk eine grosse Überraschung und riesige Freude, als wir im Juni den Bescheid erhielten, dass wir mit dem LGT Award ausgezeichnet werden. Im Namen des ganzen Teams möchte ich mich dafür ganz herzlich bedanken. Es ist eine grosse Ehre, eine Wertschätzung und Anerkennung unserer Hilfeleistungen in Indien.

Mit uns dürfen noch zwei weitere Organisationen einen Preis entgegennehmen. Zum einen ist dies der Liechtensteinische Behindertenverband, und ich möchte diesem Team ganz herzlich für die Auszeichnung gratulieren.

Und zum anderen ist es, und das freut mich besonders, das Hilfswerk Together von Christoph Stöckel. Auch dir Christoph, ganz herzliche Glückwünsche zum LGT Award. Es freut mich, dass in diesem Jahr zwei Hilfswerke ausgezeichnet werden, die in Indien tätig sind. Unsere Wirkungs- und Projekteorte sind weit voneinander entfernt, Indien ist ein grosses Land, und wir kommen uns nicht in die Quere.

 

Bildung, Schule, Ausbildungen, das ist der Weg aus der Armut in den Drittländern. Deshalb freut es mich besonders, dass wir mit dem Preisgeld den Neubau einer English-Medium-Schule in Yellur bei Belgaum mitfinanzieren können. Das Besondere an dieser Schule ist, dass auch Kinder aus armen Familien dort aufgenommen werden, solche, die das Schulgeld nicht bezahlen können. Und ein weiterer Vorteil wird sein, dass die Schüler von Yellur nicht mehr nach Belgaum zur Schule gehen müssen. Der Schulweg von 6 Kilometern ist eine sehr gefährliche Strasse, und es gibt dort oft schwere Unfälle, sogar Todesfälle, auch mit Schulkindern. Diese zwei Gründe haben uns bewogen, dieses Projekt zu unterstützen.

Weiterhin unterstützen werden wir aber weiterhin unsere bewährten Frauenprojekte Women Empowerment, ein Obdachlosenheim für geistig behinderte und psychisch kranke Frauen, ein Aids-Waisenhaus in Belgaum, medizinische Hilfe, Sozialarbeit, Essen für Schulkinder, Ausbildungen von Krankenschwestern, im Moment sind das neun junge Frauen, denen wir die dreijährige Lehre finanzieren, einer Zahnärztin und einem Computerfachmann. Ebenfalls bezahlen wir für 60 Schul- und Collegekinder von Ranebennur im Südosten von Karnataka das Schulgeld, Uniformen und Material. 

Dies alles ist uns nur möglich dank Spendengeldern. Nur so können wir etwas für Bedürftige in Indien tun. An dieser Stelle möchte ich hier auch allen herzlich danken, die unser Hilfswerk unterstützen. 

 

Ich hoffe ganz fest, dass wir mit unseren Hilfeleistungen noch einige Jahre weitermachen können. Wir vom Vorstand gehören zwar alle zur Risikogruppe, aber ich hoffe, dass wir gesund bleiben. An dieser Stelle auch ganz herzlichen Dank an mein Team für das Dabeisein und Mitmachen seit 13 Jahren.

 

„Namaskar“ ist die Begrüssung im südlichen Teil Indiens. Dabei falten die Inder ihre Hände und verbeugen sich leicht vor dem Gegenüber. Das möchte ich jetzt auch gerne tun, ich sage herzlichen Dank und Namaskar und ich verbeuge mich vor Ihnen. Danke.

 


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